Frage der Woche (29): Welche „Street-Art“ findest Du in Deinem Quartier bemerkenswert?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diese Woche geht es um Graffiti und andere Malereien an Hauswänden und Verteilerkästen. Die Stadtteilreporter verraten, wo es in ihrem Quartier für sie sehenswerte „Street-Art“ gibt.

Stadtteilreporter Christian Wackert:

Liebeserklärung auf eine andere Art (Bild: C. Wackert)

Liebeserklärung auf eine andere Art (Bild: C. Wackert)

Hamburg und Street Art. Eine Stadt und die so oft verbotene Kunst. Besonders der Street-Art-Künstler „OZ“ machte in den vergangenen Jahren auf die urbanen Kunstwerke aufmerksam. Überall in der Stadt sind seine Tags und Smileys zu finden. Insgesamt wanderte er dafür acht Jahre hinter Gitter. Aber es gibt noch eine Menge anderer Künstler die sich auf den Straßen verewigen. Beispielsweise verliebte Männer.


Eine Eule schmückt den Lattenstieg (Bild: C. Wackert)

Eine Eule schmückt den Lattenstieg (Bild: C. Wackert)

Den Lattenstieg schmücken zwei riesen große Herzen. Eine Liebeserklärung an „Babe“. Schaut man ein wenig genauer hin, so sind sogar richtige Zeichnungen zu erkennen. Unmittelbar neben den Herzen finden sich zwei aufwändig gesprühte Eulen.



Solche Schmierereien sind nicht schön (Bild: C. Wackert)

Solche Schmierereien sind nicht schön (Bild: C. Wackert)

Leider gibt es aber auch „Malereien“, die schlicht und ergreifend Sachbeschädigung sind. Allein im Lattenstieg finden sich viele dieser hässlichen Kritzelein. Dann lieber ein paar Herzen…


Stadtteilreporterin Pia Vagt:

Gefunden in der Barmbekerstraße.. (Bild: P. Vagt)

Gefunden in der Barmbekerstraße.. (Bild: P. Vagt)

Schon seit Wochen fallen mir die Bia-Graffiti-Schriftzüge ins Auge, selbst auf Stadtpark-Bänken habe ich sie neulich schon entdeckt.


Doch wer oder was ist Bia? Ein Bia bitte – und zwar dalli. Das könnte gemeint sein. Mit Sicherheit hätte der Verfasser beim Pinseln dieses kryptischen Beitrag dann schon so einige Bia intus gehabt. So mein Tipp. Oder handelt es sich dabei um einen Verehrer meiner Tätigkeit hier, der in einem Anflug von Hilflosigkeit zu diesem Mittel griff?


Das wäre natürlich schmeichelhaft und rührend, anderseits ist der Name dann falsch geschrieben. So wird es natürlich nichts!


... und am Poelchaukamp (Bild: P. Vagt)

... und am Poelchaukamp (Bild: P. Vagt)

Oder weiß jemand von Ihnen, was das zu bedeuten hat? Dann habe ich noch diese Baumlandschaft gefunden: Ein schöner Ausgleich zur Baustelle gegenüber, beruhigt das Auge – eher untypisch für die Kunstform Grafitti.
Umwelthauptstadt Hamburg! (Bild: P. Vagt)

Umwelthauptstadt Hamburg! (Bild: P. Vagt)

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