Wohnungsnot macht erfinderisch – Neubau in Winterhuder Innenhof geplant

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In diesem Innenhof zwischen dem Heidberg und dem Krohnskamp soll das neue Wohnhaus entstehen (Bilder: H. Jacobs)

In diesem Innenhof zwischen dem Heidberg und dem Krohnskamp soll das neue Wohnhaus entstehen (Bilder: H. Jacobs)

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in Hamburg. Das gilt auch für den Großraum Winterhude. Die Gegend zwischen Alster und Stadtpark ist beliebt, entsprechend hoch die Mieten. 6000 neue Wohnungen will der SPD-Senat in der Hansestadt so zügig wie möglich bauen. Allein 900 davon sollen im Bezirk Nord, dem auch Winterhude angehört, entstehen. Mögliche Bauflächen sind vor allem in der belebten Ecke zwischen der Dorotheenstraße und dem Mühlenkamp schwierig zu finden. Die Not macht Bauherren nun offenbar erfinderisch: Innenhöfe rücken in den Fokus.

Nachdem Stadtteilreporter berichtet hatten, dass im Hinterhof an der Ecke Schwanenwik/Hartwicusstraße mehr als 100 Tiefgaragenstellplätze entstehen, ist nun auch der Innenhof der Wohnanlage zwischen dem Heidberg und dem Krohnskamp Mittelpunkt eines großen Bauvorhabens. Dr. Michael und Amanda Börner-Kleindienst, Eigentümer des Grundstücks Heidberg 21 bis 23a, planen auf der Fläche den Bau eines weiteren Wohnhauses. 14 Wohneinheiten zur Miete und eine neue Tiefgarage sollen entstehen. Bereits im November 2009 hat das zuständige Fachamt Bauprüfung des Bezirksamtes Nord einen positiven Vorbescheid erteilt. Die Idee der Schaffung von neuen Wohnungen – innerhalb von altem Wohnraum – findet in den Plänen der Behörden offenbar Gefallen: „Verdichtung von Wohnraum spielt eine große Rolle“, sagt Sprecherin Katja Glahn vom Bezirksamt Nord über die Wohnungsbauprogramme.

Ein Blick aus einem Wohnhaus am Heidberg auf den grünen Innenhof mit den hohen Douglas-Fichten

Ein Blick aus einem Wohnhaus am Heidberg auf den grünen Innenhof mit den hohen Douglas-Fichten

Das Baugenehmigungsverfahren für das Projekt am Heidberg ist fast zwei Jahre nach dem Vorbescheid noch immer in der Schwebe, mit einer Entscheidung wird aber zeitnah gerechnet. „Die Wahrscheinlichkeit, dass der Bau genehmigt wird, ist groß“, sagt Glahn. Eine Aussage, die Michael Börner-Kleindienst gefallen dürfte. „Sobald die Genehmigung erteilt ist, fangen wir an zu bauen“, bestätigt der Gesellschafter auf Nachfrage der Stadtteilreporter.

Börner-Kleindienst, der mit seiner Firma Harmonia Immobilien GmbH auch für den Bau von mehr als 100 Mietwohnungen auf dem Volksfürsorge-Areal in St. Georg verantwortlich zeichnet, wirbt für sein Vorhaben: „Hier entsteht bezahlbarer Wohnraum für junge Familien in attraktiver Lage“, sagt der 44-Jährige. Börner-Kleindienst versichert, er verfolge nicht die Devise Gewinnmaximierung. „Es muss nicht immer profitabel sein. Wir setzen auf langfristige Investitionen und eine qualitätsvolle Bebauuung“, sagt er mit Blick auf den geplanten dreigeschossigen Rotklinkerbau.

Durch diesen Zugang erreicht man den Innenhof, in dem das neue Wohnhaus stehen soll

Durch diesen Zugang erreicht man den Innenhof, in dem das neue Wohnhaus stehen soll

Bei den Anwohnern stößt Börner-Kleindienst auf Unverständnis und Widerstand. „Ich dachte, es wäre ein schlechter Aprilscherz, als ich von den Plänen hörte“, sagt Andreas Kirchner. Der Diplomingenieur und Umweltberater wohnt am Krohnskamp, aus seiner Wohnung guckt er auf den grünen Innenhof. Er befürchtet den Verlust der Wohnqualität durch enge Hofbebauung, Wertverlust durch Verschattung und Beschallung, die Vernichtung des Baumbestandes und die Einengung des Lebensraums zahlreicher Tiere. „Hier leben seltene Singvögel. Der Innenhof hat sich über Jahrzehnte zu einer echten Oase entwickelt“, sagt Kirchner.

Dass die elf edlen Douglas-Fichten, die in einer Reihe bis zu 17 Meter in den Himmel ragen, gefällt werden, müssen die Anwohner indes nicht fürchten. „Die Bäume bleiben bestehen“, sagt Börner-Kleindienst, der das Grundstück 2008 übernahm. Für die Sorgen der Mieter vor den Baubelästigungen hat er zwar Verständnis, die vielen Beschwerden der Bewohner bei der Behörde betrüben ihn. „Das finde ich egoistisch. Hamburg braucht bezahlbaren Wohnraum für junge Familien. Wir wollen einen kleinen Beitrag leisten“, sagt Börner-Kleindienst.

Noch sind Stellplätze im Innenhof vorhanden. Sie sollen durch eine Tiefgarage ersetzt werden

Noch sind Stellplätze im Innenhof vorhanden. Sie sollen durch eine Tiefgarage ersetzt werden

Eine Wertminderung der bestehenden Wohnungen durch den Neubau sieht er nicht. „Ich finde es attraktiver, auf ein Wohnhaus zu gucken, als auf Stellplätze“, sagt er. In dem großen Innenhof befinden sich 14 Stellplätze, die von begrünten Carports überdacht sind. An dieser Stelle soll in Zukunft das Wohnhaus stehen, für die notwendigen Parkplätze ist eine neue Tiefgarage geplant.
Die Anwohner wollen sich dagegen wehren. „Hier wird eine gewachsene Oase zerstört, um auf Teufel komm raus Wohnungen zu errichten“, sagt Ursula Hartwig. Erst vor zwei Jahren hat sie sich ihre Eigentumswohnung am Krohnskamp gekauft. „Am liebsten würde ich die Wohnung sofort wieder verkaufen, aber wer nimmt die jetzt noch?“, fragt sie sich. Gemeinsam mit den Bewohnern will sie eine Initiative gründen.

Auch Dr. Jürgen Geilfuß, Mieter am Heidberg, ist verärgert. Noch im Juli 2008 soll ihm Vermieter Börner-Kleindienst persönlich versichert haben, den Garten im Innenhof in gutem Zustand halten zu wollen. Er fühlt sich getäuscht. Börner-Kleindienst hält dagegen: „Die Grünflächen bleiben bestehen, wir verteilen sie nur anders“. Auch die mangelnde Bürgerbeteiligung verteidigt er: „Wenn wir immer die Anwohner fragen, ob ein neues Bauprojekt gewünscht ist, können wir in Hamburg gar nicht mehr bauen“. Er bittet die Anwohner um Verständnis: „Es wird ein tolles Haus, das hohe energetische Anforderungen erfüllt.“

Von der Idee, in Innenhöfen neuen Wohnraum zu schaffen, ist Michael Börner-Kleindienst überzeugt. „Wenn ein Bau in einem Innenhof möglich ist, kann das eine sehr attraktive Maßnahme sein“.
Die Anwohner, die sich auf eine einjährige Lärmbelästigung durch die Bauarbeiten einstellen müssen, wollen sich mit der Idee nicht anfreunden und kündigen weiteren Widerstand an. Rechtliche Schritte werden bereits geprüft.

Die Betonflächen im Innenhof sollen entsiegelt werden

Die Betonflächen im Innenhof sollen entsiegelt werden



Henrik Jacobs

Lesen Sie dazu auch: Mehr als 100 Tiefgaragenstellplätze am Schwanenwik beantragt

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15 Kommentare zu Wohnungsnot macht erfinderisch – Neubau in Winterhuder Innenhof geplant

  1. Dr.U.Lehmann sagt:

    Nicht Nachbarn wollen Wohnungen verhindern, sondern Bauherren und Ämter konfrontieren Eigentümer mit Aktionen, die im Vorfeld den Betroffenen nicht zugänglich gemacht wurden. Es wäre wünschenswert, sich die Zustimmung aller Beteiligten einzuholen, anstatt mit Hinweis auf bezahlbaren Wohnraum solchen Aktionismus noch schön zu schreiben.

  2. Umwelt-Andy sagt:

    6 ca. 68 m² große Wohnungen bringen nichts. Davon haben wir rundherum schon genug in der betroffenen Wohnanlage. Hamburg braucht große Wohnprojekte mit bezahlbaren 4-Zimmer-Wohnungen für junge Familien – und davon jede Menge. Herr Dr. Börner scheint mit all seinen großen Bau-Projekten nur die wohlhabende Klientel zu bedienen. Die geplante Innenhofbebauung im Heidberg 21-23a ist ein Affront gegen seine eigenen Mieter und gegen den kleinen Normalbürger. Hunderte Wohnungen normal situierter Anwohner werden abgewertet für ein paar neue Bewohner, die sich auch eher noch größeren Wohnraum wünschen würden. Quartierschutz geht vor Wohnungsbau!

  3. Ein Anwohner sagt:

    Stellt Euch vor, Ihr wohnt seit 40 Jahren in so einer friedlichen, grünen Wohnanlage mit Singvögeln, Fledermäusen, Spechten und anderen niedlichen Tieren, egal, ob als Mieter oder Eigentümer. (Eigentümer haben nur ihre „Miete“ im Voraus bezahlt, ansonsten sind die auch nicht reicher oder besser). Dann kauft ein Immobilienhai Eure Wohnanlage und erzählt Euch, dass Ihr nichts zu befürchten habt, alles gut und schön, alles bleibt beim Alten, usw. Er versichert auch noch, dass er KEIN Spekulant ist, und weniger als 1 Jahr später reicht er einen Bauplan bei der Behörde ein! Bekannt ist auch, dass dieser Spekulant so etwas hauptberuflich macht! Das kann man googlen. Dies ist keine Wohltätigkeit sondern Wohnungsbau nach Gutsherrenart, ohne Rücksicht auf die Nachbarbelange, auf die Natur und auf das gesamte Milieu des Stadtteils Winterhude. Die Behörden, die so etwas genehmigen, sollten sich schon im Voraus schämen. Das ist ein Rückschritt in die Anfänge des vorigen Jahrhunderts mit Zuständen wie im Gängeviertel, (nur viel teurer). Liebe Mitbürger, empört Euch, wehret den Anfängen!

  4. Annelie K. sagt:

    Die Anwohner sind nicht gegen neue Wohnungen. Aber: In Hamburg gibt es noch zahlreiche freie Bauplätze bzw. Baulücken, ungenutzte Gewerbeflächen, leer stehende Büros und sanierungsbedürftigen Wohnraum. Hier kann und sollte man ansetzen. Neubauten sollten nicht zulasten gewachsener bestehender Quartiere und Grünflächen errichtet werden, die der Erholung und dem Stadtklima dienen.

  5. Oliver V. sagt:

    Interessante Kommentare: Diejenigen, die eine Wohnung in Winterhude suchen, werfen denen, die eine haben, Egoismus vor, weil sie nicht wollen, das man die vorhandenen Grünflächen, die Winterhude ausmachen, bebaut. Egoistisch ist der, der etwas haben will, was ein anderer hat. Günstiger Wohnraum ensteht nicht dadurch, dass alles zugebaut wird, sondern dadurch, das nicht jeder, jeden Preis bezahlt. Ich wohne inzwischen ausserhalb von Hamburg, habe aber eine vermietete Eigentumswohnung in Winterhude, weil Winterhude nicht mehr das ist, was es vor 10 Jahren mal war. Ursprünglich geplant war, das dieser Hinterhof nicht bebaut wird. Wäre es geplant gewesen, dann stände dort schon seit 50 Jahren ein Haus. Es gibt in Hamburg eine Bauordnung, die in diesem Fall ausgehebelt wird, weil EIN Investor Profit aus der Bebauung schlagen will? Sozial wäre es, wenn die Stadt dort Sozialwohnungen bauen würde. Alles andere ist Profit und Egoismus derer, die gerne etwas hätten, was ein anderer hat. Wenn es in Winterhude keine freien Wohnungen gibt, dann sollte man einen Stadtteil nicht verschandeln, nur weil es Menschen gibt, die meinen mit Geld alles regeln zu können. Nur weil einige in Winterhude leben MÜSSEN sollen Grünflächen bebaut werden, die dafür städtebaulich nicht vorgesehen waren? Es ist für mich ein Armutszeugnis, wenn ich sehe das nur für Geld Grünflächen in Hamburg verschwinden und es ist ein Armutszeugnis, wenn man dies unterstützt, nur weil man meint dort wohnen zu müssen.

  6. Ralf sagt:

    Guten Tag Alexander,
    was tust du deinen Freunden mit einem solchen Beitrag an?
    Wer Freunde wie dich hat, braucht keine Feinde mehr!

  7. S. Rudolf sagt:

    Anzumerken ist, dass „bezahlbarer Wohnraum“ für den Bauherrn bei seinem Alsterprojekt Euro 11,50 – 13,50 (Kaltmiete, versteht sich) bedeutet. Tiefgaragenplätze kosten in Winterhude übrigens ca. 80 Euro monatlich.
    Die Baupläne weisen zahlreiche Wohnungen mit nur je 68 qm auf: Welche junge Familie möchte sich heutzutage darauf beschränken? Zumal in einer Wohnung ohne Luft und Licht, denn die Anlage wird dem Charakter der alten Hamburger Gängeviertel nachempfunden: Alle Wohnungen verschattet und in engstem Blickkontakt zum Nachbarhaus – das versteht das Bezirksamt also unter „Verdichtung von Wohnraum“? Oder hat man sich die Pläne etwa gar nicht richtig angesehen?

  8. betroffener Mieter sagt:

    Also, ein nettes und vor allem vertrauensvolles Vermieter-Mieter-Verhältnis sieht ja wohl anders aus! Bei solch einer umfangreichen und die Wohnqualität für die bisherigen Mieter erheblich verschlechternden Baumaßnahme wäre eine umfassende und insbesondere frühzeitige Information durch den Vermieter angebracht gewesen – und nicht erst die Information durch Dritte!
    Ich sehe mich sehr getäuscht und es verwundert mich, dass der Vermieter trotz seines fragwürdigen Verhaltens jetzt über die Reaktion der Mieter enttäuscht ist!

  9. P. Claußen sagt:

    Hoffentlich kennen die meisten noch den schönen Spruch eines weisen Indianers:
    erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluß verseucht ist usw.
    Nein, ich bin nicht unmittelbar betroffen, trotzdem fürchte ich, daß wir durch die Profitgier skrupelloser Menschen, die natürlich NICHT dort wohnen, immer mehr zusammengepfercht werden. Glaubt tatsächlich irgend jemand, daß es hier um bezahlbaren Wohnraum geht? Sorry, aber so naiv kann man nur sein, wenn man keine Ahnung hat, womit wir es hier zu tun haben. Und wer hier von egoistischen Nachbarn spricht: wer ist denn egoistischer: der, der seinen Garten behalten will oder der, der in genau dem Garten wohnen will? Nachdenken, bevor man an die Öffentlichkeit geht, wäre hilfreich.

    Daß der Wohnraum in Winterhude nicht bezahlbar sein wird ist sonnenklar. Wir wissen alle, daß der freie Markt von Angebot und Nachfrage beherrscht wird. Die Erklärung des Eigentümers wird dann vermutlich lauten: „wir konnten uns gar nicht dagegen wehren, daß man uns so viel Miete zahlen wollte, um eine dieser Wohnungen zu bekommen“. Wo im übrigen die Kinder dort spielen sollen, bleibt ungeklärt – der Abstand zum nächsten Haus soll 4 m und nicht 8 m betragen.

  10. Christin Abendroth sagt:

    Ich bin verzweifelt auf der Suche nach einer Wohnung in Hamburg und gerade mal wieder bei der Wohnungssuche im Internet auf diesen Artikel gestoßen.
    Jobbedingt steht mir der Umzug nach Hamburg bevor und ich habe schon an diversen Massenbesichtigungen teilgenommen. So schwer hatte ich mir das wirklich nicht vorgestellt: es scheint tatsächlich keine bezahlbaren Mietwohnungen in Hamburg zu geben!
    Ich finde die zitierten Mieter in diesem Artikel ziemlich egoistisch. Sie sollen froh sein, dass sie eine Wohnung haben und sich nicht in die langen Warteschlagen einreihen müssen. Und dazu scheinen sie ja auch nette Vermieter zu haben, die ihre Wohnungen in Ordnung halten und neue Wohnungen bauen wollen.
    Da die Bäume auf den Nachbargrundstücken ja stehenbleiben können die anderen Mieter doch weiter auf die Bäume sehen.
    Ich fände es gut, wenn viele solcher Bauvorhaben gebaut werden, damit es endlich ausreichend bezahlbare Wohnungen gibt.

  11. Alexander sagt:

    Mir ist dieser Innenhof bekannt, da gute Freunde von uns dort leben und wir schon diverse Abende auf dem Balkon verbracht haben. Ich kann überhaupt nicht
    nachvollziehen, was gegen eine Bebauung spricht. Der Innehof ist doch riesig und ein Wohnhaus 1000 mal besser als die dauernd startenden Autos. Von edlen Fichten kann man wahrscheinlich auch nicht
    sprechen – die Bäume sehen eher aus als fallen sie bald um, zumal die ersten 10 Meter kaum ein Ast da ist.
    Wir würden uns freuen, wenn dort etwas passiert – gerade für Familien mit Kindern gibt es doch viel zu wenig Angebote.

  12. betroffene Mieterin sagt:

    Weiss Frau S.Meyer wovon sie spricht? , Es handelt sich um einen kleinen grünen Innenhof, das neue Haus würde ca 8 m. von unseren Fenstern enfernt stehen. Der Innenhof ist jetzt schon hellhörig, die Strasse ist laut.Warum werden aus den vielen leerstehenden Bürogebäuden hier in Winterhude keine Wohnungen gebaut? Eine gewisse Wohnqualität und Lebensqualität muss ja wohl erlaubt sein, Es sind nicht nur Eigentümer sondern überwiegend ganz normale Mieter betroffen.

  13. Jürgen Geilfuß sagt:

    Gut geschrieben. Danke. Jürgen Geilfuß

  14. Sandra Meyer sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung über die Nachverdichtung nicht! Wir brauchen bezahlbaren Mietwohnraum, auch in den guten Wohnlagen. Ist doch klasse, wenn anstatt teurer Eigentumswohnungen auch mal Mietwohnungen entstehen. Wer sind denn hier die wirklichen Kapitalisten, die die um Ihren Wert Ihrer Eigentumswohnung bangen, oder die, die hier Mietwohnungen bauen? Ich würde es klasse fineden, hier eine Wohnung zu bekommen.

    S. Meyer

    • Rene Blom sagt:

      Die Frage ist, was heißt “bezahlbarer“ Wohnraum?

      Entweder man zahlt 250 EUR fuer 20m² (OHNE KUECHE!) oder man zahlt 600 EUR fuer 45 m² in angenehmer Umgebung.

      Egal was gebaut wird, es wird wieder, wie so oft, NICHT bezahlbar werden!

      (Die Werte rechnen sich natuerlich als KALTMIETE!)

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