Eine Uralt-Rennklasse für das Stadtpark-Revival

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Das Stadtpark-Revival findet seit 1999 statt. Im Bild ein BMW Eisenach 315/1 Roadster aus dem Jahr 1934 (Bild: dpa)

Das Stadtpark-Revival findet seit 1999 statt. Im Bild ein BMW Eisenach 315/1 Roadster aus dem Jahr 1934 (Bild: dpa)

Das Hamburger Motorsport-Highlight schlechthin- das Stadtpark-Revival – könnte im kommenden Jahr um eine spektakuläre Attraktion reicher werden. Die Organisatoren arbeiten derzeit daran, eine Uralt-Rennklasse in das zweitägige Renngeschehen am ersten September-Wochenende einzugliedern.

Im Fokus sollen dabei Rennwagen aus der Zeit vor 1920 stehen. „Das sind die Fahrzeuge mit denen etwa der Rote Teufel, der Belgier Camille Jenatzy, einen Rekord nach dem anderen brach“, meint Organisator Uwe Quentmeier. „Wir befinden uns derzeit in sehr intensiven Gesprächen mit Museen und privaten Sammlern.“

Erst am vergangenen Montag haben sich der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude und die Bezirksversammlung Nord grundsätzlich für die Weiterführung des Hamburger Stadtpark-Revivals ausgesprochen. Das war in den vergangenen Jahren keine Selbstverständlichkeit, denn unter anderem ist das Oldtimer-Rennen mitten in der Hansestadt wegen des hohen Geräuschpegels noch immer umstritten, obwohl die Veranstaltung mittlerweile zu den touristischen Höhepunkten des Jahres gehört.

Zwei-Jahres-Genehmigung abgelehnt

Abgelehnt hatte der Regionalausschuss am Montag einen Antrag der CDU-Fraktion, die Sondergenehmigung für das Stadtteil-Revival für zwei Jahre zu erteilen, anstatt wie bisher für nur ein Jahr. „Die größere Planungssicherheit hätte es den Organisatoren erlaubt, vermehrt Rennlegenden wie etwa Michael Schumacher oder auch Hans-Joachim Stuck einzuladen“, bedauert Christoph Ploß von der CDU-Nord.

Veranstalter Quentmeier sieht die Entscheidung des Regionalausschusses gelassen: „Es ist natürlich klar, dass eine Genehmigung auf zwei Jahre den Sponsoren entgegengekommen wäre“, meint er. „Aber ich kann gut damit leben so weiter zu machen wie bisher.“ Man werde verantwortungsvoll mit den Auflagen umgehen, so der Organisator. Im nächsten Jahr knattern dann vielleicht zum ersten Mal die Klassiker der ersten Generation durch den Winterhuder Stadtpark.

Steve Remesch

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